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Die Franzosen in Tübingen 1945–1991

Ein virtueller Stadtrundgang

Von 1945 bis 1991 waren in Tübingen französische Soldaten stationiert. Sie kamen als Besatzer und begleiteten den politischen und kulturellen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit der Aufhebung des Besatzungsstatuts 1955 waren sie auch nominell Bündnispartner. Die französische Präsenz endete mit der deutschen Wiedervereinigung. Sie hat jedoch zahlreiche Spuren im Stadtbild und im kulturellen Leben Tübingens hinterlassen. Einige von ihnen sind bis heute sichtbar. Andere wurden verwischt, überdeckt oder unwiederbringlich zerstört.

Unser virtueller Stadtrundgang will auf einige dieser Spuren aufmerksam machen. 29 Stationen, verteilt auf vier verschiedene Routen, sollen die Zeit der französischen Garnison für Bewohner und Besucher Tübingens erklären und erlebbar machen. Die kurzen Texte sind um historisches Bildmaterial ergänzt. Sie können im Sinne eines Audioguides auch als Tondateien abgerufen werden. Der mehrteilige Hintergrundtext vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen. Eine digitale Karte hilft, die Orte aufzufinden. Die Nummern entsprechen der empfohlenen Reihenfolge. Jedoch können sowohl die einzelnen Orte als auch die vier Routen (Altstadt, Universitätsstadt, Österberg und Neckar, Südstadt) getrennt voneinander begangen oder abgefahren werden.

Johannes Großmann/Matthieu Osmont

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